Stand der Arbeiten an der 25 Meter Schiessanlage

 [Das Projekt] [Neubaubilder]
M/J Text
04.1998
Gründung der Baukommission mit dem Präsidenten und dem Kassier vom Vorstand des Pistolen Schützenbundes, einem Vereinsmitglied mit allerlei guten Beziehungen zu Behörden, Militär und Firmen, den Geschäftsführern eines Architekturbüros, eines Ingenieurbüros und eines Baugeschäftes (alles Vereinsmitglieder).
05.1998
Lokaltermin mit Landbesitzern und Nachbarn  Ein Landkauf oder eine Pacht ist nicht möglich, sonst gibt es keine Einsprachen.
06.1998
Baupläne und Kalkulation werden vorgestellt (Siehe Seite "Projekt"). Bei Rund Fr. 300.20000 Bruttokosten würde der Verein ca. 140.20000 selbst finanzieren müssen. Der Rest wird mit Frondienst, Vergünstigung der Baufirmen und Planungsfirmen, einem Beitrag der Sport-Toto-Gesellschaft ev. der öffentlichen Hand erbracht.
06.1998
Der eidgenössische Schiessoffizier besichtigt die bestehende Anlage und lässt sich unser Projekt erklären. Er sieht keine grossen Probleme aus Sicherheitsgründen für unser Vorhaben.
08.1998
Es wird noch eine kleinere Variante vorgestellt: Nur 5 Scheiben 25 Meter und oberirdisch, Kosten ca. 40% des ersten, Projektes. Eine Mitglieder-Umfrage wird gestartet und auf den 17.2009.1998 zu einer Mitgliederversammlung eingeladen.
09.1998
Die Mitglieder möchten mehrheitlich die bessere, halb unterirdische Anlage gemäss Projekt bauen. Es werden ca. Fr. 40'000 als Spenden oder Darlehen aus Mitgliederreihen zugesichert.
11.1998
Sitzung mit einem Vertreter der Sport-Toto-Gesellschaft. Aus deren Fond können wir einen namhaften Beitrag erwarten. 
11.1998
Es wird in Erwägung gezogen, mit einer Nachbargemeinde zusammen unser Projekt zu realisieren. Deren kombinierte Gewehr/Pistolen-Stand kann nicht saniert werden. Diese Gemeinde könnte dann in eine gutgelegene 300 Meter Schiessanlage investieren, welche aber keinen Pistolenstand besitzt.
02.1999
Diese Hoffnung verflüchtigt sich aber, da die Nachbargemeinde die Planung einer kombinierten Gewehr/Pistolen-Anlage am neuen Standort aufnimmt.
09.1999
In weiteren Sitzungen wird das Projekt ausgearbeitet und dann das Baugesuch eingereicht. 
10.1999
Nach Ablauf der gesetzlichen Frist, liegen keine Einsprachen vor.
01.2000
Die Gemeinde Reiden klärt ab, ob sie ein Projekt 300/50/25/10 Meter bei der Gemeinschaftsschiessanlage Dagmersellen ins Leben rufen will. Dies scheint aber aus finanziellen Gründen eher nicht durchführbar zu sein.  Unser Baugesuch wird der Verwaltung des Kantons Luzern, namentlich dem Amt für Umweltschutz zur Prüfung weiter gereicht.
09.2000
Die Baubewilligung trifft ein.
10.2000
Sitzung, um den weiteren Verlauf und die Finanzierung zu besprechen.
11.2000
Eine Broschüre mit allen Infos wird erstellt. Diese soll beim Suchen von Sponsoren der neuen Anlage und zur allgemeinen Information eingesetzt werden. Am 16. Februar 2001 wird ein Antrag der Generalversammlung vorgelegt. Dann müssen die Mitglieder endgültig über das Bauvorhaben entscheiden.

01.2001

Verschiedene Offerten von Handwerkern sind eingetroffen. Die Broschüre wird bereinigt, die Anträge für die bevorstehende Generalversammlung werden formuliert und der Zeitplan für die Bauphase festgelegt.

02.2001

Die GV beschliesst den Bau der Anlage gemäss dem Projekt der Baukommission.

03.2001

Die Broschüre und verschiedene Begleitbriefe werden verabschiedet. Auf den 3 Reider Banken, werden Spendenkonti eröffnet. Die Baukommission wird in zwei Gruppen (Technik und Finanzen) geteilt, damit effizienter gearbeitet werden kann.

04.2001

Mit einem Landanstösser kann eine Vereinbarung getroffen werden, welche uns ermöglicht, eine Schutzmauer aus Beton als Verlängerung des Kugelfanges zu erstellen. Diese schützt künftig einen Fuss- und Veloweg vor Beschuss. Dieser Bau wird, im Rahmen einer Wegsanierung durch die Gemeinde Reiden, von uns vorgezogen, weil wir danach auf das Sperren des Weges bei  Schiessübungen verzichten können.

05.2001

Der eidgenössische Schiessoffizier Herr Oberst Gimmel ist zu Besuch und gibt uns Ratschläge zur Gestaltung des Kugelfanges und der Schutzmauer (siehe oben) und der neuen 25 Meteranlage. Er wird das fertige Bauwerk später auch bewilligen, wenn es den Vorschriften entspricht.

05.2001

Die ersten Sammelbriefe an Mitglieder und Firmen werden versandt. Dies geschieht in Tranchen. Am Schluss werden es gegen 2000 Bettelbriefe sein.

06.2001

Ein Spenden-Barometer wird auf unserer Seite eingerichtet und angezeigt, sobald eine Bank die ersten Zahlungen meldet. Weitere Sammelbriefe werden verschickt.

07.2001

Erste Spenden gehen ein, Ende Juli sind es an die Fr. 10'000.

08.2001

Beschlüsse: Die Schutzmauer für die Beschuss-Sicherung des Badiweges wird von unsern im Baugewerbe arbeitenden Mitgliedern selber erstellt. Die Gemeinde Reiden erstellt in Rahmen der Wegsanierung die nötigen Fundamente mit den Anschlusseisen für die Mauer. Der Bau erfolgt bis Ende September.
Der Baubeginn der 25 Meter Anlage soll, je nach freien Kapazitäten und Finanzen, Ende Oktober bis Ende November sein. Die Baubewilligung wurde um ein Jahr verlängert.

10.2001

Das Spendenkonto ist auf Fr. 20'000 angestiegen. Nächstens wird mittels zwei Sondierbohrungen die Beschaffenheit des Baugrundes definitiv ergründet.

11.2001

Der Level des Spendenkontos geht gegen Fr. 30'000.

12.2001

Die Fundamente der Schutzmauer beim 50 Meter Kugelfang sind erstellt. Die Schutzmauer und dei Anpassung des Kugelfangs sollen, je nach Witterung, vor Trainingsbeginn im Frühling 2002 erstellt und vom eidg. Schiessoffizier abgenommen werden.
Der Stand des Spendenkontos inkl. verbindlicher Zusagen beträgt Fr. 40'000.
Die ausserordentliche GV von 13. Dezember 2001 beschliesst bis zum Stichtag 15.Mai 2002 weiter zu sammeln und danach zu entscheiden, ob die ganze Anlage oder nur eine redimensionierte Ausführung erstellt werden soll.
01.2001 Eine Sondiergrabung hat weder Altlasten noch Goldschätze zu Tage gebracht.
02.2002 Nachdem die kalte Witterung das Betonieren der Schutzwand verhinderte, wird nun wieder daran gearbeitet.
Das Spendenkonto klettert auf Fr. 52'000 (inkl. einiger festen Zusagen). Erfreulicherweise haben uns lokale Firmen Gratislieferungen von Materialien zugesagt. 
03.2002 Endlich nimmt die Schutzmauer Formen an. Sergio, Kurt und Ferdi haben den Kugelfang von einigen Lastwagenladungen Brombeerdornen befreit. Gegen Ende April soll mit einer Einweihungsfeier die amtliche Abnahme erfolgen.
Da Spendenkonto klettert weiter und erreicht nun bald die 80'000er Markierung.
04.2002 Die Schutzmauer ist erstellt. Bis Ende April wird der Kugelfang angepasst. Am 1. Mai ist die Abnahme durch den eidg. Schiessoffizier geplant. Anschliessend muss der Badiweg nicht mehr abgesperrt werden.
05.2002 Genau nach Plan wurde am 1. Mai 2002 die Schutzmauer beim 50 Meter Kugelfang fertiggestellt, vom Eidg. Schiessoffizier Hansrudolf Hasler, Luzern besichtigt und für sehr gut befunden. Ab sofort muss bei Schiessübungen der Fussweg, welcher hinter unserer Anlage durchführt nicht mehr gesperrt werden. Die Baukommission beschloss, dass im Herbst 2002 definitiv mit dem Neubau der 25 Meter Anlage begonnen werden kann. Die Finanzen erlauben den Baubeginn, auch wenn noch kräftig weiter gesammelt wird.
08.2002 Definitiver Beschluss durch die ausserordentliche GV vom 22. August 2002 das Bauvorhaben in vollem Umfang durchzuführen.
09.2002 Vergaben der Bauaufträge für Aushub, Maurerarbeiten, Lieferung der Schiessanlage und Elektroarbeiten.
  27.09.2002  Baubeginn Räumung der 50 Meter Anlage, Entfernen von Zäunen, Gartenplatten etc.
30.09.2002  Beginn des Aushubs, Versetzen der Hochspannungsleitung entlang unserem Grundstück.
08.10.2002  Beginn der Maurerarbeiten
25.11.2002  Rohbau fertig, Beginn des Hinterfüllens, die Umgebung muss wegen schlechten Wetters warten
08.11.2002  Reinigen des Rohbaus mit Hochdruckreiniger
06.12.2002  Montage der Rolladen und Türe, Elektroprovisorium installieren
20.12.2002  Sieben Tage Schwerarbeit: Innenisolation, Holzauskleidung, Verputzen, Elektroinstallation
16.01.2003  Noch einmal 1000 Fronstunden werden für das Täfern benötigt
28.03.2003  Die 25 Meter Schiessanlagen sind eingebaut, die Seile der 50 Meter Anlage werden wieder gespannt
10.04.2003  Die Umgebungsarbeiten sind abgeschlossen, der Baukran ist enternt worden
11.04.2003  Der eidg. Schiessplatzexperte und der Schiessoffizier erteilen die Bewilligung für den Schiessbetrieb
12.04.2003  Die Erste Schiessübung findet auf der neuen Anlage statt.
07.2003 Während des Sommers werden verschiedene kleinere Arbeiten in und um die Gebäude erledigt (Blitzschutzanlage auf dem bestehenden Gebäude, Klimagerät (heizen/kühlen) im Aufenthaltsraum, Lüftung und Entfeuchtungsgerät im Neubau, Treppengeländer usw.)
Ab anfangs Juli beginnt die Detailplanung der noch zu erstellenden 10 Meter Anlage.
08.2003 Die Laufscheiben sind bestellt, die Pläne für die Ladebank fertig
09.2003 Das Untergestell für die Ladebank wird von Mitgliedern aus Profilen gesägt und geschweisst. Anschliessend in der Anlage montiert. Auch die Holzteile stellen Mitglieder selber her. Anfangs Oktober ist die gesamte Anlage montiert. Das Licht auf den Scheiben macht uns noch Probleme, die 400 Lux sind einfach zu wenig.
Parallel dazu wird die elektrische Rohrheizung montiert und in Betrieb genommen. Sie funktioniert auf Anhieb. Wie geplant, ist kein Luftzug spürbar. Pro 5 Minuten erhöht sich die Raumtemperatur um 1 Grad. Das Ansauggeräusch des Ventilators werden wir noch etwas dämpfen.
10.2003 Nach mehreren Versuchen mit verschiedenen Beleuchtungskörpern wird ein Leuchtband aus zweifachen Fluoreszenzlampen montiert. Es strahlt die Zielscheiben aus etwa zwei Metern Distanz an und erzeugt gute 1200 Lux im Zielbereich. Dabei sind keine störenden Schatten zu sehen.
11.2003 03.11.2003  Der eidg. Schiessoffizier Hansrudolf Hasler nimmt die Schiessanlage ohne Einwände ab und erteilt die Benutzungsbewilligung.