Stand der Arbeiten KKF

M/J Text
10.06 Erste Informationen anlässlich der Präsidentenkonferrenz durch den Kantonalvorstand LKSV
08.07 Sitzung aller Schiessvereine mit der Gemeindeverwaltung Reiden
09.07 Offerte von Leu&Helfenstein AG eingetroffen: Kosten für Material 6 x 50 Meter und 10 x 25 Meter Scheiben rund Fr. 32.000
09.07 Gesuch um finanzielle Unterstützung an den Gemeinderat Reiden
10.07 Bestätigungsschreiben an das Amt für Umwelt und Energie (uwe), dass nach dem 31.10.08 die Anlage saniert wird
12.07 Mitteilung des Gemeinderates: Im Budget 2009 wird ein Betrag (Fr. 20.000) für die KKF vorgesehen
10.08 Besichtigung einer in Eigenbau hergestellten Anlage in Mühleturnen (BE)
10.08 Die Planung läuft, bis Ende 2008 soll die Bauanzeige eingereicht werden, damit 2009 mit dem Einbau begonnen werden kann
11.08 Die 25/50 Meter Anlagen wurden von uns am 31.10.08 für den Schiessbetrieb gesperrt
11.08 Clemens Noser, seines Zeichens Metallwerker und Pistolenschütze hat das Modell eines KKF hergestellt. Das Teil hat eine Einfüllöffnung oben und eine Ablassklappe unten. So kann frisches Granulat bequem eingefüllt und metallverseuchtes abgelassen werden. Die KKF sind komplett aus 3 mm Chromstahl gefertigt und daher korrosionsbeständig. 
12.08 Lokaltermin mit einem Ingenieur des kant. Umweltschutzamtes (uwe). Da der Bund die Sanierungsfrist verlängert hat, werden wir voraussichtlich die KKF erst Ende 2009 einbauen. Zuerst muss ein Entsorgungskonzept für die kontaminierte Erde erstellt werden. Diese Verlängerung wurde uns schriftlich vom Kanton mitgeteilt.
07.09 Ingenieure messen die Schadstoffbelastung im Bereich unseres Zielhanges. Es zeigt sich, dass sich die höchste Bodenbelastung hauptsächlich in und um die Einschusstrichter befindet. Man kann die Entsorgung mit begrenztem Entfernen der kontaminierten Erde erreichen. Daher fallen nicht Unmengen von Sondermüll an.
08.09 Das Projekt wird von Heinrich Röösli gezeichnet und kalkuliert. Die Kosten werden sich auf gegen hunderttausend Franken belaufen. Es wird bei beiden Schiesständen vor dem Kugelfang eine Bodenplatte und eine Rückwand erstellt. An die Wand werden die KKF montiert. Der Platz zwischen den KKF wird mit Holz gegen Splitter bei einem Fehlschuss abgedeckt. Das Baugesuch wird eingereicht.
10.09 Die Bewilligung vom Kanton trifft ein. Einsprachen gegen das Projekt sind nicht eingegangen. Die KKF wurden erstellt und im 25 Meter Stand eingelagert. Der Auftrag an den Baumeister wird erteilt und die störenden Zugseile der 50 Meter Scheiben werden entfernt. Die Entsorgung kann beginnen. Anschliessend wird sofort die Bodenplatte mit Mauer erstellt.
10.09. Das für das Konzept zuständige Ingenieurbüro ist mit unserem Vorschlag einverstanden. Wir werden daher schon Ende Oktober mit den Bauarbeiten beginnen.
10.09. Am 24. Oktober ist Baubeginn. Zuerst kommt die 25 Meter Anlage an dir Reihe. Nach dem Ausgraben der kontaminierten Erde des bisherigen, natürlichen Kugelfanges gibt der zuständige Ingenieur die Baustelle für die Errichtung der Bodenplatte und Schutzmauer frei.
Am 30. Oktober wird die 50 Meter Anlage vom kontaminiertem Erdreich befreit. Der Aushub wird in eine spezielle Waschanlage gebracht, wo das Metall, hauptsächlich Blei ausgewaschen wird.
11.09. Die Bodenplatten und Schutzmauern werden betoniert. Ab 7. November sind die Mauern sichtbar. Es müssen noch einige Anpassungsarbeiten gemacht werden. Dann kann mit der Montage der KKF und der Splitterschutzplatten begonnen werden.
11.09. Das schöne Herbstwetter ermöglicht uns, dass vom 14.-28. November alle KKF und der Lattenrost für die Splitterschutzplatten montiert werden können. Ein grosser Teil der Arbeiten ist nun getan.
12.09. Eine Beschussprobe des Splitterschutzes ergab Abplatzungen an der Betonmauer beim Beschuss mit Ordonnanzmunition (9mm Stahlmantelgeschoss). Daher wird der Bereich der Mauer um die Scheiben mit 2mm Chromstahlblech belegt.
12.09. Der Splitterschutz wird bei den 50 Meter Kugelfängen montiert. Je nach Wetter soll auch die 25 Meter zwischen den Festtagen zum Jahreswechsel fertig gestellt werden.
01.10 Der Splitterschutz ist fertig montiert. Als Abschluss wird auf die Mauern und den Splitterschutz ein Schrägdach aus Chromstahl konstruiert, sowie die Seiten der Mauerkonstruktion verkleidet. Das Ganze soll ja nicht in den nächsten Jahren vermodern. Die Tragseile und die von Sandro neu gefertigten Scheibenwagen werden installiert.
02.10 Ein verhältnismässig kalter Winter zwingt uns eine Pause auf.
03.10 Auf dem Boden im Aussenbereich der Anlagen werden 30 m3 Holzschnitzel verteilt.
03.10 Am 10. März wird die sanierte Anlage durch den eidgenössischen Schiessoffizier Peter Glur, Luzern abgenommen. Er ist mit dem Projekt und der Ausführung sehr zufrieden. Der Schiessbetrieb kann somit ab sofort wieder aufgenommen werden.