Bilder des Einbaus der künstlichen Kugelfänge (KKF)
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Der Ist Zustand unserer Kugelfänge, oben 50 Meter unten 25 Meter. Kein Streusalz für den Winter, sondern das Granulat, welches in den KKF die Geschosse aufnehmen soll. Modell eines KKF im Selbstbau. Ausführung in Chromstahl. Die Front wird mit speziellen Platten abgedeckt, welche die Geschosse abbremsen. Ein Prototyp, leicht verkleinert wird gebaut und mit verschiedenster Munition von Kal. 22 bis 357Mag auf 25 Meter Distanz beschossen. Die zum Teil über 9mm grossen Schusslöcher sind in der vier Zentimeter starken Spezialplatte fast nicht auszumachen. Die dunklen Zeichen sind nur Färbungen durch das Bleigeschoss. Die stärkste Munition fand den Weg durch das Granulat bis zur Rückwand (roter Kreis). Daher werden die KKF um 20% tiefer gebaut und mit einer stärkeren Bodenplatte versehen.
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Die Trag- und Zugseile des 50 Meterstandes werden entfernt. Sandro hat das Gras ist gemäht. Die fertigen KKF aus 3mm Chromnickelstahl liegen in der Schiessanlage zum Einbau bereit. Der Minibagger und die Mulden für den mit Blei kontaminierten Aushub stehen bereit. Vorsichtig werden die Geschosstrichter ausgegraben. Die Umgebung wird mit Rechen und Schaufel von herumliegenden Geschossen gereinigt. Die untere Anlage (25 Meter) ist für die Messung auf Schadstoffe bereit.
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Ein Ingenieur des vom Kanton Luzern beauftragten Projekt- Team misst den Boden auf Metallanteile. Hier ein Messbeispiel von stark belasteten Aushub. Die markierte Zeile der Anzeige zeigt den Wert 43.6 Gramm Blei pro kg Erde. Dieser Wert darf 1 g/kg nicht übersteigen. Die Bodenplatte ist betoniert. Der Bagger wird in 25 Meter Stand nicht mehr benötigt. Die Schalung für die Betonwand und die Armierung wird erstellt.

 

Der Fliessbeton wird direkt aus dem Fahrmischer in die Schalung eingefüllt.

 

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Die ausgeschalte Wand der 25 Meter Anlage steht, während oben bereits die Entsorgung des 50 Meter Kugelfangens läuft. Ferdi verteilt grobe Steine auf der Trainage der neuen Betonmauer. Noch fehlen die Geschoss- Auffangkasten der 25 Meter Anlage. Markus beim Auspacken der 50 Meter Kugelfänge. Da diese Anlage schon seit 1973 in Betrieb und die Streuung auf 50 Meter grösser ist, kommt einiges an kontaminierter Erde an den Tag.
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Die Geschosse haben sich tief in die Erde gebohrt. Der Rost zeigt, dass es sich um Stahlmantelgeschosse aus Ordonnanzwaffen handelt. Klumpen von Stahl und Blei kommen zum Vorschein. Ferdi und Sergio pflegen derweil die Umgebung. Unser Schiesstand wird bald den neuen Umweltvorschriften entsprechen. Die Armierung für die Bodenplatte des 50 Meter Kugelfanges ist zum Betonieren bereit. Der Fahrmischer hat ein angebautes Förderband.
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Die Bodenplatte wird betoniert. Am nächsten Tag wird die armierte Schutzwand geschalt und der Fliessbeton in die Schalung verteilt. Mit einem Vibrator verdichten die Handwerker die Betonmasse. Am Montag wird die neue Wand schon zum Vorschein kommen.
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Die Position der KKF wird millimetergenau ausgemessen. Mein Angebot, die Mitte der Kasten mit einem gezielten Schuss bei jeder Scheibe auf die Mauer zu bestimmen,  wurde von den Kollegen dankend zugunsten der Technik von Heiri mit dem Theodoliten abgelehnt. Zuerst wird ein Anschlagbrett montiert, dann die 4 Montagelöcher mittels einer Lehre gebohrt. Bei den 40 Löchern trafen wir nur drei mal auf ein Armierungseisen. Die Maueranker M10 x 85 setzt Sergio mit dem Hammer. Sandro kontrolliert die Tiefe genau. 
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Schon bald sind die ersten Kasten montiert. Der Transport funktioniert eher einfach. Wozu haben wir eine Standseilbahn? Die rund 60 kg schweren Kasten aus 3mm Chromstahl werden montiert. Der erste Scheibenblock ist angeschraubt. Die Kasten passen genau. Ein Deckel unten dient später dazu, das mit Geschossen versetzte Granulat zur Reinigung abzulassen.
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Nun werden Platten zur Reduktion der Geschoss- geschwindigkeit angebracht. Clemens (rechts) ist der Konstrukteur unserer KFF. Markus und Sergio schaffen die Fässer mit dem Granulat herbei. Da passt eine ganze Menge rein. Die Kasten sind gefüllt und werden geschlossen. Gritli, die Schützenhauskatze beobachtet die Arbeiten mit Skepsis. Die Betonmauer um die Kasten wird anschliessend mit auf einer Lattung angebrachten Gummimatten gegen Querschläger geschützt.
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Nun wird die 50 Meter Anlage mit Kugelfangkisten versehen. Zuerst mit der Lehre die Löcher bohren. Die Kiste montieren. Frontplatten montieren, Kasten mit Granulat füllen und fertig. Clemens und Sandro arbeiten im Akkord. 
Besuche die Webseite unseres KKF-Konstrukteurs
Beide Anlagen sind jetzt mit den KKF versehen.
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Nun gilt es einen senkrechten Lattenrost für den Splitterschutz anzubringen. Thomas, Ferdi und Hans schneiden das Holz zu und bohren die Löcher. Das Team 2 montiert alles im 50 cm Abstand an die Schutzmauer. Die 50 Meter Anlage ist fertig. Mit Elan wird bei der 25 Meter Anlage begonnen. 
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Dank Lehren montieren Markus und Sandro die Hölzer Millimeter genau. Die Hälfte ist geschafft. Im Scheinwerferlicht werden die letzten Latten angebracht. Dank schönem Spätherbstwetter, kann der gesamte Rost in einem Tag montiert werden. Die Mauer wird zwischen den Kugelfängen mit 2 mm Chromstahlblechen geschützt. Sandro hat die neue Spanner für die Tragseile der 50m Anlagen organisiert.
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Das Zusägen der Platten aus Gummigranulat bringt die Maschine an ihre Grenze. Heiri und Hans nehmen Mass. Der Aufbau der Splitter- schutzwand. Das Regendach fehlt noch. Heiri und Alois befestigen noch die letzten Platten. Das Tagwerk kann sich sehen lassen. Nach der Arbeit gibt es einen grillierte Cervelat.
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Die 25 Meter Anlage ist an der Reihe. Hans macht genaue Arbeit.  Nun werden die 50 Meter Tragseile wieder gespannt. Langsam sieht das Ganze wieder wie eine Schiessanlage aus. Ein Cüppli zum Schluss.
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Der 50 Meter Stand und der 25 Meter Stand. Erste Spuren nach einem Training. Die schwarzen Flecken stammen vom Fett der Geschosse. Löcher sind keine zu erkennen. Die von Sandro neu konstruierten Scheibenwagen werden montiert.
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Seitliche Abdeckungen und ein Regendach schützen die Konstruktion gegen Nässe. Die beiden Schiessanlagen, 50 Meter oben und 25 Meter unten. Der eidg. Schiessoffizier Peter Glur, Luzern bei der Begutachtung der sanierten Anlage.
In der geheizten Schützenstube werden letzte Details besprochen. Dann ist die wichtige Hürde genommen und die Anlage wird vom Inspekteur wieder zum Betrieb frei gegeben.